Katar 2022: Rahmen-Terminkalender veröffentlicht

Katar 2022: Rahmen-Terminkalender veröffentlicht

Katar 2022: Rahmen-Terminkalender veröffentlicht

Der Rahmen-Terminkalender der WM 2022 wurde jetzt veröffentlicht. Das Turnier in Katar wird ein Aufbruch zu neuen Ufern und findet nicht wie üblich im Sommer, sondern im Winter statt. Grund ist das Wetter in Katar. Die Spiele werden teilweise vormittags oder am frühen Nachmittag ausgetragen. Das Konzept der Winter WM führt dabei zu viel Gegenwind.

Als Gastgeber wird Katar am Montag, den 21. November 2022 um 13 Uhr Ortszeit (11 Uhr MEZ) die Fußballweltmeisterschaft eröffnen. Schauplatz der Begegnung ist das al-Bayt-Stadion in Al Khor mit Platz für 60.000 Zuschauer. Das Stadion liegt etwa 50 Kilometer nördlich der Hauptstadt Doha.

Was dies für den Bundesliga-Spielplan bedeutet, ist noch unklar. Klar ist jedoch, dass der Spielbetrieb für einige Wochen pausiert werden muss. Die Saison startet also entweder früher oder endet später, möglich ist auch beides. Das wird für alle beteiligten Nationalspieler ein Marathon-Programm.

Anstoßzeiten am Vormittag, Endspiel am 4. Advent

Die Anstoßzeiten für die Gruppenspiele stehen ebenfalls fest. Die WM-Gruppenphase dauert zwölf Tage mit jeweils vier Partien pro Tag. Die Spiele werden um 13, 16, 19 und 22 Uhr Ortszeit angepfiffen. Für die europäischen Fans sind die Mittagsspiele nicht unbedingt angenehm. Die Ortszeiten bedeuten, dass die Partien um 11, 14, 17 und 20 Uhr mitteleuropäischer Zeit beginnen werden. Das Finale vor 80.000 Fans im Lusail-Stadion wird am 18. Dezember um 18.00 Uhr (16 Uhr MEZ) angepfiffen – zur besten Glühweinzeit.

Laut FIFA soll der Zeitplan den Mannschaften Regenerationsphasen zwischen den Spielen und den Fans eins pannendes Programm bieten. Aufgrund der kurzen Reisezeit in Katar müssen die Teams während des Turniers nicht fliegen. Die Fans ihrerseits haben womöglich die einzigartige Chance, mehr als ein Gruppenspiel pro Tag live vor Ort zu verfolgen.

Katar in der Kritik

Unter verschiedensten Hashtags wird Kritik in den sozialen Netzwerken immer lauter. Es gibt sogar Petitionen, die zum Boykott der Weltmeisterschaft aufrufen. Zum einen aufgrund der Vormittagszeiten in Europa und zum anderen wegen der Arbeitsbedingungen der Stadionmitarbeiter.

Die Bedingungen für die Arbeiter sind bislang katastrophal und Besserung scheint nicht in Sicht. Die Zahl der Toten ist aufgrund von miserablen Lebens- und Arbeitsbedingungen inzwischen auf 1.400 angestiegen. Die FIFA scheint das herzlich wenig zu interessieren. Schon im Vorfeld des Turniers in Brasilien konnte der Eindruck gewonnen werden, dass Profit stärker im Vordergrund steht als Menschenrechte.

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